Enrichment, Anerkennung, Identitätsintegration und Transfer familiär entwickelter Ressourcen
Einleitung
Das konzeptionelle Working Paper entwickelt Familiensensible Führung als erweitertes, prozessorientiertes Modell auf Grundlage von Family-Supportive Supervisor Behavior (FSSB). Es verbindet die Forschung zu Work-Family Conflict mit positiven Prozessen wie Work-Family Enrichment, informellem Lernen, Identitätsintegration und dem Transfer familiär entwickelter Ressourcen in den Arbeitskontext.
Kurzüberblick
Erfahrungen aus Elternschaft, Pflege und Care führen nicht automatisch zu beruflich nutzbaren Kompetenzen. Transferfähig werden sie erst, wenn Ressourcen reflektiert, benannt, im Arbeitskontext erkannt und durch geeignete organisationale Bedingungen nutzbar werden. Familiensensible Führung unterstützt diesen Prozess auf individueller, teambezogener und organisationaler Ebene.
Was erweitert das Modell?
- Der etablierte FSSB-Verhaltenskern bleibt die wissenschaftliche Grundlage.
- Neben Work-Family Conflict werden Enrichment und positiver Ressourcentransfer berücksichtigt.
- Familiär entwickelte Ressourcen werden nicht pauschal als Kompetenzen vorausgesetzt.
- Anerkennung, Work-Parent Identity Integration und informelles Lernen werden als Transferprozesse einbezogen.
- Organisationale Rahmenbedingungen und SkillGates bestimmen mit, ob Ressourcen tatsächlich beruflich nutzbar werden.
Angaben zur Veröffentlichung
Autor: Joachim E. Lask
Institution: WorkFamily-Institut
Publikationstyp: Konzeptionelles Working Paper
Version: 1.0
Veröffentlichung: Juli 2026
Status: Nicht peer-reviewed
DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.21444233
Zitierhinweis
Lask, J. E. (2026). Familiensensible Führung als FSSB-basiertes Prozessmodell: Enrichment, Anerkennung, Identitätsintegration und Transfer familiär entwickelter Ressourcen [Working Paper]. WorkFamily-Institut. https://doi.org/10.5281/zenodo.21444233
