Forschung · Entwicklung · Transfer
Projekte
Das WorkFamily-Institut untersucht Fragen an den Schnittstellen von Arbeit, Familie, Care, Ehrenamt und Organisation. Die Projektübersicht zeigt laufende Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, abgeschlossene Studien sowie dokumentierte Pilot- und Transferprojekte.
Orientierung
Was auf dieser Seite als Projekt gilt
Projekte können Studien, Entwicklungsprogramme, Instrumente, Pilotvorhaben oder fortlaufende Transferlinien sein. Projektart und aktueller Status werden getrennt ausgewiesen; nicht jedes Vorhaben durchläuft dieselben Phasen.
Status
- laufend
- abgeschlossen
- Archiv
- fortlaufende Linie
Der Status kennzeichnet den dokumentierten Arbeitsstand, nicht automatisch Qualität, Reichweite oder Evidenzstufe eines Vorhabens.
Aktuelle Vorhaben
Laufende Forschung & Entwicklung
Parental SkillScan · PSS
Wie lassen sich elterliche Alltagserfahrungen differenziert als mögliche Skills beschreiben, reflektieren und in Bezug auf berufliche Kontexte einordnen?
Der PSS verbindet das SCOPE-Modell mit transfer- und identitätsbezogenen Perspektiven wie SOE, SO und WPI. Er ist ein theoriegeleitetes Selbstbericht- und Reflexionsverfahren – kein Nachweis automatischer Kompetenz oder beruflicher Eignung.
Zum PSS-Forschungsprogramm →SKILL-GATE
Unter welchen organisationalen Bedingungen werden informell entwickelte Skills wahrgenommen, übersetzt, erprobt, genutzt und anerkannt?
SKILL-GATE richtet den Blick auf Führung, HR, Team und Organisation. Das Arbeitsmodell beschreibt mögliche organisationale Übergänge und Entscheidungspunkte; es ist noch keine bestätigte Kausalkette.
Zur Interviewstudie →Work-Parent Identity
Wie verbinden oder trennen Eltern ihre berufliche Rolle und ihre Elternrolle?
Das Projekt untersucht Work-Parent Identity Integration sowie begleitende Skalenentwicklungen. Ein Working Paper ist veröffentlicht. Identitätsintegration ist nicht mit Vereinbarkeit, Zufriedenheit oder Kompetenz gleichzusetzen.
Zum WPI-Projekt →Scan Your Skills – GPT
Wie können Menschen konkrete Alltagssituationen reflektieren und darin eingesetzte Handlungsweisen sprachlich als mögliche Skills fassen?
Das GPT unterstützt Reflexion und Benennung. Es erkennt keine Skills automatisch, misst keine objektive Kompetenz und ersetzt weder Diagnostik noch Personalbeurteilung.
Zum Entwicklungsprojekt →Rückkopplung seit 2004
Fortlaufender Fachdialog & Wissenstransfer
WFI-Fachdialoge & Wissenstransfer
Wie können Forschung, Praxis und gesellschaftlicher Dialog einander wechselseitig weiterentwickeln?
Kongresse, Fachgespräche, Vorträge, Publikationen und heutige Working Papers stehen für den kontinuierlichen Wissenstransfer des WFI. Die Kongresse von 2004 und 2006 sowie die Fachgespräche „Wirtschaft trifft Familie“ seit 2014 sind historische Stationen dieser Linie. Sie ist keine einzelne Studie.
Zur Transferlinie →Dokumentierte Ergebnisse
Abgeschlossene Studien
Die Berichte und Auswertungen dokumentieren Befunde zu ihren jeweiligen Erhebungszeiten; abgeschlossen bedeutet nicht, dass die zugrunde liegenden fachlichen Fragen abschließend geklärt sind.
Elterliche Skills im Job
Wie nehmen erwerbstätige Eltern informell entwickelte Skills wahr, und welche Erwartungen, Nutzungsmöglichkeiten und Anerkennungsbedingungen berichten sie im Beruf?
Die Berichtsreihe untersuchte unter anderem Spillover-Erwartung, Führung, Wahrnehmung, Mitarbeitergespräche und organisationale Anerkennung. Die Ergebnisse werden aus heutiger Sicht differenziert eingeordnet.
Zur Studienreihe →Onboarding-Homeoffice
Wie hängen Rollen- und Grenzmanagement, Führung auf Distanz, Onboarding und informell genutzte Skills im Homeoffice zusammen?
Drei Kurzberichte aus 2020/2021 und eine spätere Sonderauswertung von 2023 bilden vier Perspektiven auf denselben Forschungszusammenhang – nicht vier voneinander unabhängige Studien.
Zu den vier Auswertungen →Scan Your Skills im Ehrenamt
Welche Rolle spielt Reflexion für die Wahrnehmung und den Transfer informell entwickelter Skills aus dem Ehrenamt?
Die Studie untersucht Spillover-Erwartung, berichtete Anwendung und strukturelle Bedingungen. Zusammenhänge und Gruppenunterschiede werden nicht als Kausalnachweis dargestellt.
Zur Ehrenamtsstudie →Frühere Entwicklungsstufen
Pilotprojekte & Entwicklungsarchiv
Hessenstiftungsprojekt 2018
Bewusstseinsbildung zum Wert von Familie für das Unternehmen
Wie können informell eingesetzte Skills durch Workshops, digitale Selbstbeobachtung und gemeinsame Reflexion besser wahrgenommen und benannt werden?
Das Projekt setzte eine bereits vorhandene, angepasste Version von be:able ein. Die kleine Pilotstudie liefert deskriptive Hinweise und subjektive Rückmeldungen, aber keinen Wirksamkeitsnachweis. Das Projekt von 2012 bildet die fachliche Vorgeschichte, war jedoch kein be:able-Projekt.
Zum Hessenstiftungsprojekt →be:able
Wie kann ein digitales Situationstagebuch die wiederholte Wahrnehmung und Benennung informell eingesetzter Skills unterstützen?
be:able bestand bereits vor dem Projekt von 2018 und wurde dort in angepasster Form eingesetzt. Die frühere appbasierte Entwicklungsstufe ist heute ein dokumentiertes Archiv, kein aktuelles Download- oder Verkaufsangebot und kein objektiver Kompetenztest.
Zum be:able-Archiv →Weiterführende Einordnung
Mehr zur Forschung und zum Institut
Forschung vertiefen
Working Papers, Studienberichte, Publikationstypen und Hinweise zur Einordnung von Befunden finden Sie auf der Forschungsseite.
Zur Forschungsseite →Entwicklung des Instituts
Die fachliche Entwicklung des WFI und zentrale historische Stationen sind auf der Institutsseite gebündelt.
Zur Institutsseite →Kooperation · Dialog · Transfer
Forschung entwickelt sich im Austausch.
Das WFI ist offen für Forschungskooperationen, fachlichen Dialog und klar umrissene organisationsbezogene Fragestellungen zu informellem Lernen, Skilltransfer, Elternschaft, Führung und organisationaler Anschlussfähigkeit.
