Ausführlicher Bericht

[space size="30px"]Das Wichtigste in Kürze

„Organisation, Leitung, Bestimmtheit, deutliches Artikulieren,
Aufgaben delegieren - anleiten - überprüfen, Paretoprinzip, Seelsorge“

Vater von 3 Kindern, jüngstes Kind 12 Jahre, Führungskraft in der Papierindustrie
auf die Frage, welche Kompetenzen er in der Familie (weiter-)entwickelt hat.

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Hintergrund

[icon color="#273a80" icon="icon-search" size="14px"] Welche Kompetenzen entwickeln Eltern in der Bewältigung ihrer Familienaufgaben? Welche Bedeutung haben/könnten diese Elternkompetenzen am Arbeitsplatz haben – für Unternehmen wie Eltern?

Diesen Fragen gehen wir mit der Studienreihe „Elternkompetenzen & Arbeit“ nach, an der erwerbstätige Eltern weiterhin teilnehmen können (→ Link). Erste Ergebnisse liegen uns bereits vor und werden nun step by step vorgestellt. Die Studie führen wir, Joachim E. Lask vom WorkFamily-Institut/Darmstadt und Dr. Nina M. Junker vom Institut für Psychologie, Abteilung Sozialpsychologie der Goethe-Universität Frankfurt, gemeinsam durch.

Ergebnisse

(c) WFI

Erste Analysen unserer Studie an 249 erwerbstätigen Eltern zeigen:

[icon color="#273a80" icon="icon-pencil" size="14px"] Vier von fünf Eltern erkennen ihre überfachlichen Kompetenzen, die sie in der Familie (weiter-)entwickelt haben.

[icon color="#273a80" icon="icon-pencil" size="14px"] Diese überfachlichen Kompetenzen gleichen denen, die auch in der Arbeitswelt benötigt werden.

[icon color="#273a80" icon="icon-pencil" size="14px"] Das Kompetenzcenter Familie wirkt sofort!

Weitere Ergebnisse

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[icon color="#273a80" icon="icon-search" size="14px"] Welche überfachlichen Kompetenzen sind das?

Sie lassen sich in drei Kompetenzbereiche zusammenfassen:

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Beziehungsorientierte Kompetenzen

... wie adressengerechte Kommunikation, Perspektivenübernahme, Konfliktlösung

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Aufgabenbezogene Kompetenzen ...

... wie Organisation, Prioritätensetzung, Delegation, konsequentes Handeln sowie
Arbeitsweisen wie Flexibilität, Multitasking, Effizienz, Zuverlässigkeit, Spontanität

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Selbstkompetenzen

... wie Belastbarkeit, Geduld, Emotionskontrolle, Selbstreflexion

Beispiel

Hierzu exemplarisch die Antworten eines Vaters von 2 Kindern (jüngstes Kind 8 Jahre) auf die Frage, welches Elternkompetenz(en) er am intensivsten in der Familie (weiter-) entwickelt hat:

„Verhandlungsgeschick: mögliche Reaktionen vorausahnen und Handlungsoptionen planen
Zuhören: offen sein für ungewöhnliche Lösungsvorschläge
Belastbarkeit: Umgang mit nicht-rationalen Situationen und Stress“

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[→ Weitere Beispiele im ausführlichen Bericht]

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Nutzen

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Für Unternehmen und Eltern bieten sich zwei Nutzenpfade an:

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Mitarbeitergespräch / Mitarbeiterentwicklung

Erkennen und Benennen Sie als Mitarbeiter und Arbeitgeber vorhandene informell (weiter-) entwickelte Elternkompetenzen. Nutzen Sie sie für das Mitarbeitergespräch und die Mitarbeiterentwicklung.

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Training

Trainieren Sie als Eltern Kompetenzanforderungen aus dem Unternehmen oder Lernerfolge aus betrieblichen Weiterbildungen. Tun Sie dies zusätzlich im „Kompetenzcenter Familie“ bis Ihnen die routinierte Anwendung auch unter Stressbedingungen gelingt. Ihr Vorteil ist: Eine situationsangemessene und verhaltenssichere Anwendung der Kompetenzen im Arbeitsalltag.

Download

PDF-Download: Bericht_1-1_kurz

[icon color="#273a80" icon="icon-file2" size="50px" float="left" style="circle"] Zum Ausführlichen Bericht

 

Autoren

Joachim E. Lask, Diplom-Psychologe, Gründer und Geschäftsführer des WorkFamily-Instituts. Seit 2004 Forschung zum Enrichment-Ansatz zur Vereinbarkeit Arbeit und Familie. Entwicklung von Instrumenten zum Spillover-Effekt für die Personalentwicklung. Zusammenfassende Darstellung in „Gute Eltern sind bessere Mitarbeiter“ (Springerverlag, 2017).

 

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Dr. Nina Mareen Junker studierte Psychologie an der Universität Mannheim und promovierte im Anschluss extern zu impliziten Mitarbeiter- und Führungstheorien an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seit 2016 ist sie Mitarbeiterin der Abteilung für Sozialpsychologie an der Goethe-Universität und hat ihren derzeitigen Forschungsschwerpunkt auf der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Gruppenprozessen und der Entwicklung von Burnout. Sie arbeitet zusätzlich seit mehreren Jahren als Trainerin und Beraterin im Bereich Betriebliches Gesundheitsmanagement.

 

Weitere Berichte in Vorbereitung

Folgende Berichte sind in Vorbereitung und werden zeitnah veröffentlicht

Bericht 2/10: Spillovererwartung Mitarbeit: Elternkompetenzen machen mit zu einem besseren Mitarbeiter / einer besseren Mitarbeiterin
Bericht 3/10: Spillovererwartung Führungskraft: Elternkompetenzen machen mich zu einer besseren Führungskraft
Bericht 4/10: Effektive Vorteile von Elternkompetenzen am Arbeitsplatz
Bericht 5/10: Wie nehmen Führungskräfte Elternkompetenzen wahr?
Bericht 6/10: Elternkompetenzen im Gespräch mit der Führungskraft
Bericht 7/10: Vorteile am Arbeitsplatz mit Elternkompetenzen - besonders für Väter
Bericht 8/10: Väter nutzen das „Kompetenzcenter Familie“ anders – Mütter auch!
Bericht 9/10: Was brauchen Führungskräfte für die systematische Nutzung von Elternkompetenzen in der Mitarbeiterentwicklung
Bericht 10/10: Die Top 20 Elternkompetenzen und deren Nutzen für das Unternehmen

Sonderberichte in Vorbereitung

- Leadership - Learning by Family
- Resilienzentwicklung durch Elternschaft
- Interne Rollenbilder von Eltern und Führungskräften zu Eltern- und Mitarbeiterschaft

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Bildnachweis:

© rcfotostock / adobe.stock | (c) deagreez/adobe.stock

PDF Download - Kurzbericht Bericht_1-1_kurz

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