Work & ... Was?

„Work-Life“ Konzepte sind in aller Munde und doch tun wir uns schwer, sie richtig ins Leben zu übersetzen als „Arbeit und Leben“, „Arbeit und Privates“ oder steht an erster Stelle das Private? Gehört zum Leben auch die Arbeit? Kann ich in der Arbeit mein Privates tatsächlich verbergen? Oder kommt nicht insbesondere dann, wenn ich unter Druck und Stress stehe, mein persönlicher Kern (Persönlichkeit) und damit Privates besonders zum Vorschein?

Enrichment-Ansatz

Ist es nicht so, dass wir im Lebensbereich Arbeit stets auch mit unserer privaten Person sind so wie wir mit der Familie immer auch öffentlich sind z.B. via Ehrenamt, KiTa, Schule, Kirche oder Sport?
Unsere Konzepte „Work & …“ – also „Work & Family“ oder „Work & Sport“ – stellen jeweils Lebensbereiche gegenüber und suchen stets die gemeinsamen Ressourcen. Wir sind davon überzeugt, dass Ressourcen aus einem Lebensbereich auch im anderen Lebensbereich zu einer Bereicherung (Enrich) der Lebensqualität werden können.

Mehr Erfolg mit System

Die Herausforderung für das WFI ist die Entwicklung von Enrichment-Konzepten. Wie kann die Arbeit in der Organisation mit anderen Lebensbereichen wie Familie, Partnerschaft, Sport oder Ehrenamt in einer win-win-Situation münden. Hierbei kommen besonders Erkenntnisse aus der Organisations-, Arbeits- Wirtschafts- Familien-, Sport-Psychologie zur Anwendung.
So hat das WFI neben der Wirtschaftspsychologie besondere Expertise in der Familienpsychologie und Sportpsychologie. Weiterhin sehen wir in den Konzepten des "Lebenslangen Lernens" und "Informellen Lernens" besondere Chancen die Qualität der Arbeit in Organisationen zu fördern.

Kompetenzcenter Familie - Konzepte für die Praxis

Ebenso besteht für das WFI die Herausforderung, aus der Perspektive der Familie Enrichment-Konzepte zu entwerfen und zu erforschen. Beispielsweise: Wie lassen sich Familie und Karriere vereinbaren - auch für beide Elternteile? Wie können Eltern ihren informell gelernten Kompetenzgewinn am Arbeitsplatz nutzen? Welche Weiterbildung ist für Führungskräfte sinnvoll, um das informelle Lernen für die Personalentwicklung gezielt einzusetzen?

Kompetenzcenter Ehrenamt - Konzepte für die Praxis

Gleich wie in der Familie können im Ehrenamt beispielsweise Skills tiefgreifend gelernt werden. Beispielsweise können sich Menschen im Ehrenamt etwa im Kirchenvorstand oder der Freiwilligen Feuerwehr mit der vom WFI entwickelten be:able-App schnell ihrer entwickelten Skills bewusster werden, so dass sie auch werblich für den Beruf genutzt werden können.